
Start zu dieser landschaftlich außergewöhnlich
schönen Runde durch das Münstertal und zurück auf dem
Höhenweg Schauinsland-Staufen ist der östlich von
Staufen gelegene Campingplatz, gleich neben dem
Allemannen-Freibad.
|

Schattenspendende Bäume säumen den Neumagen, den
Bach, der sich durch das Münstertal zieht, und dem
folgen wir meist in unmittelbarer Nähe. Schon nach
wenigen Minuten zeigt sich die das Münstertal
beherrschende Berggestalt, der Belchen, der dritthöchste
Gipfel des Schwarzwaldes. Heute verhüllt er (noch) sein
Haupt in einer Wolke.
|
| |
|

Schwarzwaldhöfe, großzügige Wiesen, Kühe auf der
Weide, kein Zweifel, schon nach kurzer Zeit fühlen wir
uns mitten im Schwarzwald. Auf angenehmen Wegen, neben
der eingleisigen Bahnstrecke entlang, kaum merklich
steigend, nähern wir uns dem Hauptort im Tal, dem
gleichnamigen Münstertal.
|

Nach einer knappen halben Stunde erreichen wie die
Ortsmitte von Münstertal. Der Ort zieht sich
kilometerlang durch das sonnendurchflutete Tal. Am Ende
der Bahnstrecke biegt der Weg links ab, einige wenige
aber steile Höhenmeter hinauf zum "Talweg",
dem wir ab jetzt folgen, immer an der Nordseite des Tals,
wo sich der meiste Schatten findet.
|
| |
|
 Hier bietet
sich ein schöner Blick auf den Belchen, dessen
Gipfelkuppe sich heute allerdings immer noch hinter
Wolken versteckt. Im Vordergrund das malerische Rathaus
von Münstertal.
|

Auf schönen Waldwegen, manchmal Höhe gewinnend und
Aussichten bietend, dann wieder hinab am Neumagen
entlang, gewinnen wir netto immer mehr an Höhe. Der
kurzweilige, schattige und romantische Weg verengt sich
immer wieder zu einem schmalen Pfad.
|
| |
|

Ab und zu bietet sich nun ein Blick auf das herrliche
Tal und dem baulichen Schmuckstück, dem Kloster St.
Trudpert mit seiner sehenswerten Klosterkirche.
|

St. Trudpert, wie es sich von unserem Weg aus zeigt.
Um zu erkennen, dass diese Klosteranlage tatsächlich an
der schönsten Stelle des Tales errichtet wurde, muss man
die umliegenden Berge ersteigen.
|
| |
|
 Ein kurzer Blick zurück
beim Schleusenhäuschen, der vorerst letzte Blick auf St.
Trudpert.
|

Der Neumagen begleitet uns plätschernd die ganze
Zeit. Wir nähern uns dem Talschluss.
|
| |
|

Nach ca. einer Stunde ist der Ortsteil Spielweg im
hintersten Tal erreicht. Das alte Rathaus beherbergt
heute das Bienenkundemuseum, Eingeweihte wissen, dass
sich am rückwärtigen Teil eine blitzsauberes
öffentliches WC befindet, falls jemand seine
Wasserflasche auffüllen möchte... Wir verlassen hier
den Talweg, um auf einer asphaltierten Fahrstraße zum
Höhenweg aufzusteigen.
|

Dabei passieren wir die letzten typischen
Schwarzwaldhöfe für heute, bald wird unser Weg vom Wald
dominiert.
|
| |
|

Rasch gewinnen wir an Höhe und genießen nun den
Überlick über das Tal, das wir schon in voller Länge
durchlaufen haben. Wir erahnen die bildschöne Lage von
St. Trudpert, in der Bildmitte nur undeutlich zu
erkennen.
|

Immer höher geht es, unter uns schrumpfen Spielweg
und die an den Hängen gestreuten Höfe auf
Spielzeuggröße. Meist weht ein angenehmer Wind das Tal
entlang und davon profitieren wir hier an heissen Tagen.
|
| |
|

Der letzte Hof am Gipf ist erreicht, wir tauschen
Asphalt gegen Naturweg, der ab jetzt kräftig steigt.
Hier kann man ruhig auch mal ein paar Schritte gehen,
wenn man die Herzfrequenz niedrig halten will.
|

Angekommen am Höhenweg! An diesem Kamm hat der Orkan
"Lothar" vor einigen Jahren ganze Arbeit
geleistet, so bietet sich hier ein überraschender Blick
in die Rheinebene, hinter den Vorbergen rechts versteckt
sich die Breisgaumetropole Freiburg, rechts im
Hintergrund der Kaiserstuhl. Von hier aus kann man in
wenigen Minuten zum Berggasthof Kohler laufen, wenn man
Getränkevorräte auffüllen muss.
|
| |
|
 Der Höhenweg
Schauinsland-Staufen gilt zu recht als einer der
schönsten im ganzen Schwarzwald. Der Belchen zeigt sich
von dieser Seite als überraschend flacher Buckel, dafür
haben sich die Wolken um den Gipfel verzogen.
|

Noch erstaunlicher allerdings ist dieser Blick: in der
Bildmitte, kaum als eigenständiger Gipfel zu erkennen,
das ist tatsächlich der Schauinsland, der Freiburger
Hausberg, der von der Rheinebene einen so massigen
Eindruck hinterlässt.
|
| |
|

Der Höhenweg ist natürlich gut markiert, hier kann
man sich dem Roten Punkt anvertrauen. Links geht es
weiter, zur Etzenbacher Höhe, überwiegend durch
hochstämmigen, schattigen Wald. Wenn man hier früh
morgens oder spät abends unterwegs ist, sind Begegnungen
mit Rotwild oder Wildschweinen fast sicher.
|

An der Etzenbacher Höhe sehen wir, wie nahe wir schon
wieder der Rheinebene gekommen sind. Bei klarem Wetter
reicht die Sicht bis zu den Vogesen.
|
| |
|

Rasch verlieren wir jetzt an Höhe und als wir den
Wald endgültig verlassen, empfangen uns die Weinberge
und der Blick auf die malerische Burgruine Staufen. Der
Lauf neigt sich seinem Ende zu.
|

Langsam waren wir unterwegs, mit Zeit zum Schauen, so
erreichen wir nach knapp 2,5 Stunden wieder das
Allemannenbad in Staufen, unserem Ausgangspunkt. Eine
Runde mit vielfältigen, abwechslungsreichen Eindrücken
liegt hinter uns. Zu schön, um es nur einmal zu laufen.
|
| |
|
 |
| |
|
 Overlay zur Topographischen
Karte 1:50000 Schwarzwald CD2
|
| |
|